Verfasst von: DAIQR | 8. Oktober 2019

Versicherungen auf der Kreuzfahrt

Ich hatte es ja schon in einem früheren Post angekündigt das ich noch einmal einen Beitrag über die Absicherung auf dem Schiff schreiben wollte.

Vorab!!! Ich bin kein Versicherungsmann oder bekomme Prozente für den Artikel.

Was mir in der Krankenstation und danach bei Gesprächen mit anderen Reisenden aufgefallen war, dass viele Leute einfach keine Versicherung für die Kreuzfahrt abgeschlossen haben. Finde ich leichtsinnig oder die Leute haben einfach zu viel Geld.

Ich war zum ersten Mal bei einem Schiffsarzt auf See. Das sind Ärzte die alles auf Privatbasis abrechnen. Geht einer in Deutschland auf ein Kreuzfahrtschiff dann ist er rechtlich in dem Land in dem das Schiff zugelassen ist. Das ist in der Regel Panama, Seychellen usw. . Da greift keine deutsche Versichertenkarte.

Also ich durfte für die umfassende Untersuchung ( war es wirklich – nahm sich rund 30 min Zeit ) mit einer Infusion Kochsalzlösung und einer Blutanalyse, insgesamt 1,5 Stunden Aufenthalt im medizinischen Zentrum 320 EUR bezahlen.

Man bekommt in der Regel 2 Belege. Einen für den Hausarzt und einen für die Versicherung.

Hoppla, da war doch was? Genau – eine Reisekrankenversicherung!

Ärgerlich wer die jetzt nicht hat. Ich weiß nicht genau, glaube zahle für meine 20 EUR für das ganze Jahr. Wird abgebucht und automatisch verlängert. Ok, rechne ich jetzt mal 320 EUR / 20 EUR Jahresbeitrag bin ich bei 16 Jahren Laufzeit. Erst dann wäre die Barzahlung das bessere Geschäft. Glaube mal nicht das ich mehr sagen muss.

Was sollte man meiner Meinung nach haben:

  • Reiserücktrittsversicherung
    ( wenn man die Reise nicht antreten kann )
  • Auslandskrankenversicherung
    ( ich werde im Ausland krank )
  • Transport-, und Rückführungsversicherung
    ( sollte Passus enthalten sein – Rücktransport medizinisch empfohlen und nicht medizinisch notwendig )
  • Gepäckversicherung
    ( Weiss nicht ob sinnvoll. Bei sehr teuren Sachen eventuell empfehlenswert. Ohne überlebt man aber auch! )

So, ich denke das wir das Wichtigste erfasst haben. Kann sein das es noch mehr sein sollten aber mir reichen die. Am besten mit eurem Versicherungsmenschen abklären.

Wie ich Euch schon erklärte, ist das mein Fahrplan in Sachen Kreuzfahrt. Was jeder draus macht, ……… ?

So, ich hoffe das ich Euch bei Interesse ein wenig vorwarnen konnte. Mich erschreckte es das kaum einer überhaupt irgendeine Versicherung hatte. Und muss ich mit dem Hubschrauber abgeholt werden wie will ich das ohne Versicherung bezahlen?

Übrigens, nach Einreichung der Belege hatte ich nach 2 Wochen den Betrag von 320 EUR auf meinem Konto.

Ich denke mal, dass man diese Versicherungen nicht nur für eine Kreuzfahrt nutzen kann.

Gruß und Schluss für heute! Man schreibt sich!!!!

Schreibt mir bitte im Kommentar wenn ich was vergessen, unrichtig oder falsch dargestellt habe. Oder das gilt auch wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt.

Verfasst von: DAIQR | 7. Oktober 2019

NEUES VOM AGRARFLUG

Heute mal zur Abwechslung eine Info wieder rund um das Thema Agrarflug. Wie meine Stammleser ja bereits wissen, liegt meine Leidenschaft im Agrarflug der ehemaligen DDR.

Mit dem Agrarflugmuseum in Kyritz bot sich nun die Gelegenheit, Beruf und Hobby zusammen zu bringen. Ich bekam den Zuschlag zur Erstellung und Pflege der Webseite.

Also, Ihr findet die Seite unter http://www.agrarflug-kyritz.de. Warum und weshalb Kyritz? Ja das steht alles auf der Seite. Schaut ruhig mal rein. Für Fragen stehe ich Euch gern zur Verfügung.

Dieses Thema Agrarflug wird auch immer mehr Geschichte. Aber dazu mal später an geeigneter Stelle mehr.

Ja, was gibts neues? Ich habe im Bereich Flugtechnik weitere Typen eingefügt. U.a. Ist jetzt die L60 ( Tscheche ) und das Arbeitspferd die M-18 mit drin.

Also, schaut mal rein. Hier zum „anfüttern“ ein Bild der L-60.;-)

Klickt einfach in das Bild und ihr landet auf der Agrarflugseite..

Quelle: Agrarflugmuseum Kyritz

Wir schreiben uns! Schöne Zeit Euch.

Verfasst von: DAIQR | 5. Oktober 2019

Nachtrag zur Kreuzfahrt 2019

Die fahrt ist ja mittlerweile auch ein paar Tage her. Wir fanden es super nach 25 Jahren wieder in Norwegen aufzuschlagen. Allerdings dismal von der Seeseite her. Früher sind wir immer mit 2 Wochen Urlaub und dem Auto durch Skandinavien gezogen.

Und was haben wir damals alles erlebt. Fahr auf einer Europastraße ca. 80 km ohne Gegenverkehr. So geschehen Höhe Trondheim in Richtung Nordkap.

Nun bin ich aber nicht mehr der Autofahrer der Kilometer abspulen muss.

Mit dem Schiff geht das nun komfortabler. Wirtschaftlichkeit / Umweltschutz ist auch zu beachten. Die Kreuzfahrt befindet sich im Umbruch. Sowohl aus strategischer Sicht ( Länge der Touren, Anfahrtsplanungen usw. ) und aus technischer Sicht.

Im Mittelmeer fahren bereits erste LNG Schiffe. Dabei wird das Schiff mit Flüssiggas angetrieben. Weiterhin werden Schiffe die mit Schweröl fahren immer häufiger mit Abgasfiltern ausgerüstet. Natürlich muss man sich nichts vormachen das wird nur gemacht damit die Redereien weiterhin die immer strengeren Abgaswerte erfüllen. Aber es wird gemacht und das zählt.

Erste Redereien lassen die Filter auch auf der gesamten Fahrt eingeschaltet obwohl diese auf dem Meer abgeschaltet werden dürfen.

All diese Maßnahmen zeigen in die richtige Richtung. Im Arktisgebiet bzw. in vielen Häfen dürfen die Schweröler nur mit Marinediesel fahren.

Man überlegt, kürzere Routen zu planen um nicht mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit zum nächsten Ziel zu „heizen“.

Egal mit welcher Sorte von Treibstoff du das Schiff antreibst, es kommt immer CO2 bei raus. Jede nicht verbrannte Tonne Brennstoff ist auch weniger CO2.

Es machen sich schon viele Leute Gedanken wie es weitergehen kann. Wichtig ist ein geordneter Weg der meines Erachtens auch langsam aber zielführend sein muss.

Mein Heil jetzt in Batterieantrieben zu suchen halte ich persönlich für falsch. Die Batterie als Lösung des Ganzen kann es nicht sein. Wo soll zum Beispiel das ganze Bauxit herkommen? Nur eine von vielen Fragen. Aber wir müssen auf sehr viele Fragen Antworten finden.

Ja, …. Fazit unserer Kreuzfahrt:

Es hat uns großen Spass gemacht. Alles war neu aber auch schön. Die Sache mit dem Medpunkt ist auch ausgestanden. Alles wieder ok.

 

Wir schreiben uns! Euch ein schönes Wochenende!

Verfasst von: DAIQR | 3. Oktober 2019

3. Oktober Nationalfeiertag

Es war wieder soweit. Zum 30. Mal feiern wir den Tag der Einheit.

Tag der Einheit? Ja der Einheit. Man sollte mit dem Begriff vorsichtig sein aber ich bin der Überzeugung das wir eine Einheit sind auch wenn diese aus meiner Sicht etwas wackelig ist.

Bloß nicht mit Ost und West anfangen. Doch will ich mal. Wir sind uns einig dass es hüben wie drüben „Schlammdackel“ gibt. Bei vielen Sachen fehlt mir auch der Durchblick um zu sagen das war schlecht oder gut.

Klar, da wo man mit Menschen arbeitet, wird es auch Fehlentscheidungen geben. Die wird jeder begehen auch wenn vor den Wahlen jede Partei die absolute Lösung hat. Später haben sich dann eben halt die umgebenden Bedingungen geändert. Jo, kennen wir.

Meine Erfahrung zur Einheit:

Ich komme aus der ehemaligen DDR und habe mittlerweile sehr viele Freunde im Westen gefunden. Alle haben die gleichen Probleme die ich auch habe. Ist doch komisch oder?

Ich jedenfalls bin zufrieden das wir den Tag der Einheit feiern können auch wenn manches schwerer oder einfach anders geworden ist.

Also Gruß an all meine Freunde im Westen / Osten / Norden und Süden.

Verfasst von: DAIQR | 3. Oktober 2019

Uwe auf dem Meer – 8 – Warnemünde ( Deutschland )

Es kommt unaufhaltsam auf uns zu. Ich meine das Ende unserer ersten Kreuzfahrt. Die Anzeichen werden immer deutlicher das wir Warnemünde erreichen. Am Vorabend haben wir bereits unsere Koffer vor die Kabine stellen müssen und nun gehen die Schraubengeräusche merklich runter. Ich erwähnte ja das wir im Heckbereich untergebracht waren.

Ok, Fenstervorhang auf und bekannte Bauwerke wiedererkannt.

Ja, unsere Facolosa drehte im Hafen und ab ging es an das Terminal. Wir sind noch mal in das Bistro. War sehr leer und das war für uns zum Abschluss auch mal ganz gut so.

Bistrobereich

Dann ging es an Deck und noch einmal aus der Perspektive ein Blick auf das Terminal.

Ja, dann waren wir an der Reihe und gingen von Bord.

Mit den Bildern sagten wir „unserem“ Schiff Goodbye und es ging auf zum Zug der uns in Richtung Heimat brachte.

Der wurde auch schon eine Stunde vor Abfahrt bereit gestellt. Naja, ist halt so.

Letzter Blick vom Gleis her auf die Favolosa.

Und auf geht´s nach Hause!

Fazit: Die Fahrt war super! Vielleicht auch weil wir uns mal überhaupt keinen Stress angetan haben. Ich muss nicht weil alles das machen einen Landausflug buchen. Wenn man im Sonnendeck auch seine Ruhe und Zufriedenheit findet dann ist das vollkommen ok.

So haben wir es gehalten.

Ich hoffe, dass Euch der Bericht ein wenig gefallen hat.

Wir lesen und schreiben uns. Allen einen schönen 3. Oktober!

Verfasst von: DAIQR | 2. Oktober 2019

Uwe auf dem Meer – 7 – Göteborg ( Schweden )

Morgens so um 7 Uhr hörten wir das mittlerweile vertraute Geräusch der Seilwinde. Bedeutet, wir sind in Göteborg. Der Blick durchs Fenster bestätigt die Vermutung. Mir ging es langsam auch wieder besser.

Ja, was machen wir heute? Eigentlich ist unser durchdachter Plan: NICHTS 🙂

Das erkläre ich aber zum besseren Verständnis gern.

Die Rederei hatte als Ankunftszeit 08:00 Uhr angesetzt. Das hat gepasst. Als Stichzeit für alle dann wieder an Bord war 15:00 Uhr festgelegt. Die Abfahrt sollte dann 16 Uhr sein.

Meine Frau und ich kennen Göteborg recht gut. Sie hat dort auch ihren Heiratsantrag von mir bekommen. Unsere „Favolosa“ legte im Industriehafen an. Das bedeutet, mit einem Bus bis vor den Hafen und dann mit einem 2. Bus in die Stadt. Sind so ca. 30 – 40 min. Wir haben uns dann dafür entschieden das wir dem Treiben der Hafenarbeiter vom Sonnendeck her zusehen und keinen Stress aufkommen lassen.

Hey, immerhin sind wir im Urlaub. Und Göteborg existiert weiter wenn wir nicht zum x-ten Male die Innenstadt besuchen. Geht!!!!!

Hier noch einige Bilder und die traurige Wahrheit dass wenn wen das nächste Mal in einem Hafen anlegen dies das Ende unserer Kreuzfahrt ist.

 

Für heute war´s das mal wieder. Wir lesen und schreiben uns!

Verfasst von: DAIQR | 1. Oktober 2019

Uwe auf dem Meer – 6 – Seetag ( Nordsee )

Ich glaube das war der schwarze Tag unserer Reise. Aber auch relativ gesehen. Eigentlich wieder mal wieder Glück im Unglück.

Wir legten in Bergen sehr verspätet ab. Es gab einen technischen Defekt der erst behoben werden musste.

An der Stelle mal ein Lob an die Schiffsbesatzung. Das lief alles geordnet ab und am nächsten Tag wurden wir umfassend informiert. Fragen blieben nicht offen. Also, alles gut.

Durch unsere umfassende Verspätung konnte aber der nächste Halt Stavanger nicht angelaufen werden. Es ging direkt durch nach Göteborg mit einem erneuten Seetag.

Am Morgen gingen bei mir Unterleibsschmerzen los die von der rechten Seiten her strahlten.

Klasse, im Kopf ging ein Szenario bereits durch. Also in den Med-Punkt und los ging es mit der Untersuchung.

Zum Glück nicht der Blinddarm. War ein Nierenstein im Abgang. Gut, jetzt weiß ich dass man sowas auch merken kann. 😉

Gute Diagnose, für die ich dann insgesamt 320 Euro bezahlen musste. Ist aber auch normal. Man muss wissen das man auf dem Schiff immer als Privat abgerechnet wird.

Nun kommt es: Wer eine Auslandslandskrankenversicherung wie ich hat, kann sich nun entspannt zurücklehnen. Man muss erst mal alles auslegen aber nach 2 Wochen nach Einreichung bei der Versicherung war das Geld dann auf dem Konto. Also, bitte so eine Versicherung und das Reisen ist entspannter.

Den Tag über hab ich dann gelegen und mir das Fernsehprogramm reingesogen. War eh Seetag.

Also Glück im Unglück!

Das war es dann mit dem zusätzlichen Seetag und meiner Gesundheitspleite. Man schreibt und liest sich.

Verfasst von: DAIQR | 30. September 2019

Uwe auf dem Meer – 5 – Bergen ( Norwegen )

Nachdem wir die Eindrücke von Geiranger verarbeitet hatten und morgens unsere Augen aufschlugen, da hatten wir es bereits bis Bergen geschafft. Die Nacht über wurde durchgefahren und morgens ist man halt da. Einfach perfekt.

Blick aus unserem Fenster.

Cool, was ist denn das? Muss ich besser sehen.

Das sind sogenannte Ankerziehschlepper. Hier die Definition dafür: Wikipedia Ankerziehschlepper

Die Teile sind der blanke schwimmende Motor! Einfach nur pure Kraftpakete.

Nun aber zu Bergen selbst. Nach dem Frühstück ging es raus in die Stadt. Liegt der Hafen mittendrin. Also sehr Reisendenfreundlich was das Buchen von  Landausflügen angeht.

Genau an dem Tag als wir da waren fand das große Seglertreffen dort statt. War einfach irre was da so alles zu sehen war. Ich glaube auch das ich das so in der Art auch nicht mehr so schnell sehen werde.

Ich werde in einem späteren Bericht genauer über die „MIR“ zum Beispiel berichten. Das ist der zweite Segler gleich auf dem Bild.

Weiter ging es durch die Stadt mit Besuch des Fischmarktes.

Erste Mal im Leben eine Königskrabbe gesehen.

 

 

Alles in allem war Bergen sehr schön zu erkunden. Wir waren ab dem frühen Nachmittag wieder an Bord und genossen dann den Blick in aller Ruhe auf Bergen.

Mit der untergehenden Sonne wurde Bergen für uns auch „Geschichte“.

 

So, das war´s. Wir schreiben und lesen uns. Gruß!!!  Im nächsten Bericht. Stavanger, nein sind wir dran vorbei gefahren. Warum und weshalb, was da los gewesen war erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

 

Verfasst von: DAIQR | 23. September 2019

Uwe auf dem Meer – 4 – Hellesylt und Geiranger ( Norwegen )

Nach unserem ersten Seetag blickten wir morgens durchs Kabinenfenster und hatten einen fabelhaften Ausblick. Unser Schiff befand sich bereits im Fjörd und fuhr entsprechend langsam. Es ist immer wieder erstaunlich was die Natur in der Vergangenheit geschaffen hat. Schaut man sich die Fjördlandschaften an dann überlegt man, dass da eigentlich unvorstellbare Kräfte am Werk waren. Da merkt man das man eigentlich ein kleines Rädchen im großen Getriebe ist.

Man kann morgens auch einen schlechteren Blick aus seinem Schlafstubenfenster haben 😉

Also der Fahrplan für den 4. Tag heute am Montag, 22.Juli2019 stand:

  • Technischer Halt in Hellesylt ( Ausflugsteilnehmer gehen hier von Bord und machen einen Ausflug der Sie dann nach Geiranger führt)
  • Weiterfahrt nach ca. einer Stunde Aufenthalt nach Geiranger.
  • Geiranger Tageshalt und Aufnahme der Tagesausflügler – Abfährt ca. 18 Uhr.

Hier Impressionen von Hellesylt:

Hellesylt hat ein riesen Problem! Es steht in einem unbestimmten Zeitraum ein Felssturz an. Keiner kann sagen wann, wie oder was. Die Geirangerfjörde sind Bestandteil des Weltnaturerbes und es wird eine nicht wieder umkehrbare Veränderung in diesem Naturkreislauf geben.

Wir haben uns diesbezüglich mit ortsansässigen Leuten dann in Geiranger unterhalten. Ohne irgendwas herabzusetzen oder zu verharmlosen. Der Klimawandel hat damit nix zu tun. Es ist ganz einfach so schlimm es ist ein Felsabbruch. Natürlich in Dimensionen die wir hier nicht gewöhnt sind.

Es gibt einen super Bericht von den Leuten des BR Rundfunks den ich gefunden habe.

https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/euroblick/norwegen-tsunami-100.html 

In dem Zusammenhang hier mal ein kurzes Statement meinerseits. Ich bekam Zuschriften wieso ich in Zeiten des Klimawandels Berichterstattungen über Kreuzfahrten unterstütze und verbreite. Mich „kotzt“ (sorry) sowas extrem an. 

Zum einen erreicht die Kreuzfahrtindustrie einen Anteil an CO2 in Höhe von 0,8 % des gesamten Schiffsverkehrs. Weiterhin gibt es genügend andere Baustellen die erst einmal abgearbeitet werden sollten. Ich lasse mich nicht als Umweltsau bezeichnen weil Leute kein Hirn zum nachdenken haben. 

Es muss was gemacht werden, aber bitte mit Struktur und nicht hirnlos. 

So, damit schließe ich die Plattform für diverse Umweltaktivisten oder die denken das sie welche sind. 

Ach, musste ich mal loswerden. Übrigens, war keiner meiner Follower. Anonyme Schreiberlinge die im Namen der Umwelt ohne die Möglichkeit einer Gegendarstellung ihren unqualifizierten Senf einfach los werden wollen.

So, von Hellesylt ging es nach ca. einer Stunde weiter nach Geiranger.

Es ist erstaunlich wie so ein großes Schiff wie die Costa Favolosa einfach mal so auf der Stelle drehen kann.

Die Fahrt dauerte ungefähr 1,5 Stunden bis nach Geiranger. Dort ging das Schiff vor Anker.

Hier einige Bilder aus Geiranger:

Abends pünktlich um 18 Uhr ging es wieder weiter. Kurze Schrecksekunde: Die Favolosa betätigte das Signalhorn wie verrückt beim Dreh in Geiranger. Grund: Es mussten 2 Erwachsene mit Kleinkind per Paddelboot um das Schiff rum fahren.

MENSCH – KLATSCHE PUR !!!

So, wir schreiben uns! Schönen Wochenstart euch da draußen!

Gruß Uwe

Verfasst von: DAIQR | 21. September 2019

Ach ja ……..

Was will man zu der Überschrift posten? Ja, positives und eigentlich ….. etwas positives. Was bedeutet das genau?

Ja ich wollte kurz was zum Stand der „Erdbienenstaffel“ schreiben. Die Jungs legen einen Flugverkehr an den Tag da kommt der Airport Frankfurt den ganzen Monat nicht ran. Sind unterwegs und wenn man das mal so beobachtet dann ist keine Blume vor denen sicher.

Irgendwie (hört sich schräg an) gewöhnen wir uns aneinander. Ich darf vorsichtig schauen und die Truppe ist nicht mehr so hektisch und schickt alle Flieger zur Abwehr an den Start.

Ich muss mal recherchieren wie das mit denen weiter geht. Was passiert da im Winter? Na mal schauen. Hier mal kurz ein Bild vom Einschweben in den Bau.

 

Weiter gehts mit News über unseren Kater. Er muss sich wieder irgendwo gepelzt haben. Er kam an und blutete an der Seite hinterm Ohr.

Also das volle Programm: Tierarztbesuch und dann Verwöhnprogramm. Ist aber bei ihm nicht viel zu reißen. Er will immer gleich wieder raus. Hat immer Hummeln im Popöchen.

Beim rauslassen hab ich dann mal kurz die Wunde fotografieren können. Wir wünschen ihm mal gute Besserung. Er ist mittlerweile 8 Jahre alt. Es ist nicht seine erste größere Wunde und bestimmt auch nicht die letzte.

Na wir werden sehen!

 

Man schreibt sich. Nächste Mal gehts wieder mit der Kreuzfahrt weiter. Gruß!!!!

Verfasst von: DAIQR | 14. September 2019

Mal kurz in Richtung Natur abschweifen

Ich mache in Kürze mit meinem Bericht über unsere erste Kreuzfahrt weiter. Ist ja Wochenende und ich darf meinen privaten Interessen nachgehen. 😉

Wir bereiteten vor einigen Tagen unser jährliches Sommerfest im Garten vor. Nix besonderes. Einfach mal so mit Freunden ausserhalb der Hektik des Alltags zusammensitzen und den Tag genießen.

Also noch schnell den Rasen mähen. Ich musste in diesem Jahr im Durchschnitt alle 3 Wochen bei uns den Rasen mähen.

Also ich gemäht und mit einmal war ich von Bienen umgeben. Erst mal geschaut und das Loch entdeckt. Hab bloß gedacht: „Weg hier wenn die Viecher abdrehen!“

Ok, das war der erste Gedanke. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte merkte ich das das „Flightkommando“ immer nur ums Loch wuselte. Die nahmen nicht mehr viel Notiz von mir. Und je mehr ich sie beobachtete, um so mehr taten sie mir leid. Ich hatte das aber vorher wirklich nicht bemerkt. Da war auch der Flugverkehr nicht so relevant sonst hätte ich das doch gesehen.

Auf jeden Fall hab ich dann mal gegoogelt und festgestellt das die Jungs überhaupt nicht gefährlich sind. Die einzigen die stechen können sind die Weibchen und davon gibt es nur einige und die sind für den Nachwuchs zuständig.

Die Jungs sind relativ harmlos. Ich wollte mein Glück trotzdem nicht strapazieren.

Wir haben jetzt den Bereich eingegrenzt so das da ein erneutes Stören ausgeschlossen ist und das Völkchen war auch gleich wieder am arbeiten.

Wir haben eine Vereinbarung. Ich lass sie in Ruhe (weiss das da der Naturschutz mitspielt) und sie kümmern sich um meine Blumen. Und wir halten beide unsere Versprechen und leben super nebeneinander!

Meine Flugstaffel 🙂

Geht also!

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und man schreibt sich.

 

Im übrigen: Danke an „Linsenfutter“ für den Tipp über den ausgestrahlten Naturfilm. Hab mir die Aufzeichnung angesehen.

Habe den hier im Netz gefunden. Also wer hier Interesse an dem Film hat? Weiß nicht wie lange der Link beim SWR verfügbar sein wird.

Hier der Link zum SWR Beitrag:
https://www.swr.de/insekten/insektenleben-insektensterben-projekt/-/id=22329452/did=22482514/nid=22329452/sco6la/index.html

Verfasst von: DAIQR | 2. September 2019

Uwe auf dem Meer – 3 – Seetag ( Nordsee )

So, Kopenhagen überlebt 😉 und nun gehts mit Volldampf am 21. Juli auf See zum Ziel Geiranger in Norwegen. Vor dem Tag hatte ich eigentlich Bammel. Was macht man nur den ganzen Tag? Na das kann was werden.

Kurzum, so schlimm war das doch nicht. Hier mal kurz die Route bis hoch nach Hellesylt / Geiranger. Hab ich einfach mal von unserem Fernseher in der Kabine abfotografiert.

Ja, was macht man nun die ganze Zeit über? Also da gibt es viel Möglichkeiten. Natürlich nur wenn man will. Und ich wollte. Der Besuch der teuren Shops war garnicht nötig. Einfach mal einen Spaziergang an den Decks einplanen. Und nicht zu vergessen der Blick auf das Meer.

Das Land sieht man natürlich nicht aber die durchfahrene Region ist sehr stark befahren. Und so sieht man auch mal den einen oder anderen Frachter.

Was denken die wohl grade über mich? Ja, was denke ich über sie? Das zumindest kann ich beantworten.

Manche Schiffe waren vom Aussehen her wie aus dem „Ei“ gepellt. Es gab aber auch richtige Rostbutzen. Denke mal nicht das da Luxus groß geschrieben wird. Na ihr wisst wie ich das meine.

Hier mal eine Aufnahme vom offenen Meer! Sieht man auch nicht so oft. Zumindest mir gehts so.

Wir sind dann auch noch mal auf dem Schiff rum. War sehr interessant. Hier einige Bilder aus dem Casinobereich. Da bin ich natürlich nur tagsüber durch ohne spielen ;-).

 

So, und dann ging der Tag auch schon langsam dem Ende zu. Hier ein Bild zum Abschluss!

Verfasst von: DAIQR | 31. August 2019

Uwe auf dem Meer – 2 – Kopenhagen ( Dänemark )

Ok, Leinen raus und festgezurrt. Dadurch das wir die Kabine am Heck hatten, bekam man das Anlegemanöver sehr gut mit. Also Vorhänge auf und mal durchs Fenster geschaut.

Blick aus unserem Fenster!

Ok, machte Lust auf mehr. Also „Tagesschön“ gemacht 😉 und ab ins Bistro zum Frühstück. Auf der 9. Etage in dem das Bistro ist befindet sich auch eine Aussichtsplattform.

Aussicht ist schon besser!

Wenige Minuten später sind wir dann raus an Land. War etwas Gewusel. Aber klar bei den Massen.

Wir sind dann mit dem Bus zum Hauptbereich von dem die Touris alle aufbrechen. Nach 15 Minuten Busfahrt erreichten wir unsere „Endstation“. Und ich wäre bald an der Dame vorbeigelaufen! Na gut, irgendwann konnte ich ein Foto von der Dame machen.

Kurzer Rückblick Richtung Hafen. Die in der Mitte ist unsere.

Ganz in der Nähe gab es eine Kirche. Sehr interessant, …. also hin.

 

Hier nähere Infos zur Kirche: Anglikanische Kirche in Kopenhagen, Dänemark

Und hier gehts zur Webseite der Kirche: Webseite

Wir verbrachten in dem gesamten Gebiet ca. 2 Stunden. Dann sind wir mit dem Bus wieder zum Schiff. Nach Kopenhagen Zentrum wollten wir nicht denn da waren wir schon 2 mal.

Dann auf dem Schiff auf das Sonnendeck und Blick Richtung Kopenhagen und Öresundbrücke.

Pünktlich um 18 Uhr ging es dann weiter mit Ziel Geiranger in Norwegen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Wir lesen und schreiben uns!!!

Verfasst von: DAIQR | 24. August 2019

Uwe auf dem Meer – Teil 1

So jetzt wird´s ernst. Also wir hatten unsere erste Kreuzfahrt gebucht. Ziel der Reise war Skandinavien und u.a. Norwegen wollten wir wieder einmal sehen. Nach der Grenzöffnung damals sind wir mehrere Jahre hintereinander nach Norwegen mit dem Auto unterwegs gewesen. Ist aber auch 25 Jahre her!!!

Wir, meine Frau und ich haben uns echt wie Kinder auf die Reise gefreut. Eigentlich der erste richtige Erholungsurlaub seit fast 11 Jahren und es ist einfach mal Ruhe angesagt. Natürlich auch der Umgang mit der neuen Kamera FZ2000 ;-).

Am 19.07.2019 ging es von Oschersleben mit dem Regionalexpress nach Magdeburg los.

Magdeburg Hauptbahnhof

Warten auf den Anschlusszug nach Warnemünde.

Ab Magdeburg ging es dann weiter mit einem InterCity aus Leipzig kommend nach Warnemünde. Zum Glück hatten wir Platzkarten. Der Zug ist eine Art Zubringer zu den Kreuzfahrern und deshalb sehr gut gebucht. Aber wie geschrieben, kauft euch vorher Platzkarten und alles ist gut.

Wir lernten dann im Zug eine Familie kennen die erst 2 Tage nach uns mit der MSC Poesia eine Scandinavienreise plante. War aber egal, die Leute gingen super ab und wir verstanden uns prima. Ruck Zuck waren wir in Warnemünde und hatten alles über Wernigerode und Oschersleben ausgetauscht :-).

In Warnemünde lag unser Schiff schon bereit.

Costa Favolosa

Wir sind dann gleich nach dem Check-In auf unsere Kabine. Hier mal kurz der Eindruck.

Dann ging es in die 9. Etage zum Cafe. Der Ausblick war super.

 

Um 17:30 Uhr gab es dann die Sicherheitsübung an Bord, die für alle Leute Pflicht ist. Verging auch ganz schnell. Natürlich gab es auch bei der Aktion eifrige Mitmenschen, die die Trillerpfeife und das Signallicht an der Schwimmweste ausprobieren mussten. Ist halt so.

Wir also dann zum Essen und dann hatten wir uns für den ersten Abend den Theaterbesuch und einen Blick auf die Ostsee vorgenommen.

Das Essen war super aber ich hab mich trotzdem geärgert. Ich wollte auf jeden Fall die Ausfahrt in Warnemünde sehen aber ausgerechnet da nicht dran gedacht und herrlich gespeist. Super, dann waren wir bereits auf See als es mir ……, ach Klatsche für mich.

Aber Fehmarn hab ich nicht verpennt! Das folgende Schiff hatte diesen Traum hier auf dem Schiff zu stehen eigentlich mit ausgelöst. 2014 waren wir zum Kurzurlaub auf Fehmarn. Ich stand an der Inselspitze und hab einfach so ein Schiff fotografiert. Nun bin ich in einer Fototruppe die Schiffsbilder veröffentlicht.

Happy Rover passiert Fehmarn

Also mit meinem damaligen 300er Tele die Kiste erlegt und veröffentlicht. Dann kamen die anderen Einträge im Netz. Einer hatte das Schiff in Gdańsk beim Auslaufen fotografiert. Ich hatte es in Fehmarn. Der nächste hatte ein Bild von der Nordspitze Dänemark und am Zielhafen in New York stand auch einer. War unbeabsichtigt klasse gelaufen.

Und ich hab mir immer gesagt das ich mal von der Stelle an der die Happy Rover war, ein Foto von Fehmarn mache.
Hat geklappt. Hier die Position und die Hafenspitze.

War das letzte Tageslicht! Aber das seht ihr ja selbst.

So, morgen gibt es keinen 2. Teil. Haben im Garten unser jährliches Sommerfest und da kommt einiges an Arbeit wieder auf uns zu. Also, bis die Tage und wir schreiben und lesen uns.

Auf jeden Fall ein schönes Wochenende für Euch!!!!

Verfasst von: DAIQR | 15. August 2019

Lebenszeichen

Hallo! So, Urlaub ist vorbei. Einschulungsfeier die erste, auch und am arbeiten ist man auch wieder. Also einfach Spitze. Irgendwie könnte ich schon wieder Urlaub gebrauchen. Aber ich glaube das es vielen so ergeht.

Also sitze ich und schreibe meinen kleinen Rückblick über die vergangenen Wochen. Nebenbei sitze ich an dem Fotobuch über den Urlaub. Ist auch das erste mal, die Sache mit dem Fotobuch!

Aber unsere Bekannten und wir selbst haben auch keine Lust mehr alles am PC oder Fernseher anzuschauen. Das Buch kehrt in unseren Alltag zurück. Und das ist auch gut so.

Ja, hier mal ein Vorgeschmack. Freut euch auf die kommenden Beiträge.

Gruß und eine schöne Zeit Euch!!!!

Costa Favolosa im Geiranger Fjord

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